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Lagerdorf (Straza)
1717: Lagerdorf. Um 1880: Sztrazsa. 1894: Temes-Sztrazsa. 1911: Temesor. 1922: Straza.
Im Winter 1716/17 wurde hier das Feldlager einer kaiserlichen Reitertruppe errichtet; sie war zur Sicherung der Donaufestung Uj-Palanka und der Zufahrtswege eingesetzt. Aus dem Tross und den Marketendern, den Lieferanten und Handwerkern des kaiserlichen Heeres entwickelte sich nach Abzug der Truppe eine Siedlung, die den Namen Lagerdorf erhielt.
Die neue Kolonie gehoerte in kirchlichen Belangen vorerst zu Werschetz, ab 1733 zu Weisskirchen. 1734 wird Lagerdorf zu den deutschen Ansiedlungen des Werschetzer Distriktes gezaehlt. Es besass ein aerarisches Postamt, und auf dem Karasch-Fluss war eine Wassermuehle der Deutsch-Werschetzer in Betrieb.
1738 ging diese Kolonie waehrend des Tuerkenkrieges zugrunde.
1744 haben zugezogene Rumaenen aus der Kleinen Walachei die verlassene Siedlung besetzt; der Familienname Krajovan in Lagerdorf erinnert an die Herkunft dieser Kolonisten. 1749 gab es in Lagerdorf 85 Haeuser.
1774 kam das Dorf zum Walachisch-Illyrischen Grenzregiment.
1782 wurden 917 orthodoxe Einwohner gezaehlt.
Im "zweiten” und "letzten” Tuerkenkrieg spielte der Ort wieder eine Rolle, denn auch diesmal wurde ihm die Aufgabe zuteil, Uj-Palanka abzuschirmen. Im April 1789 war Korpskommandant Wenzel Colloredo in Lagerdorf stationiert.
1792 wurde in Lagerdorf die Kirche erbaut.
1802 wurden 910 Einwohner registriert.
Nach 1810 pachtete der Deutsche Johann Lengauer die ,,deutsche Muehle” an der Karasch; in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde sie ausgebaut und modernisiert; sie verblieb bis 1944 im Besitz der Muellerfamilie Lengauer.
Lagerdorf kam 1838 zum Illyrisch-Banater Bataillon, 1845 zum Serbisch-Banater Grenzregiment.
Im Oktober .1848 erridneten Alibunarer Serben da ein verschanztes Lager, um die Verbindung zwischen Werschetz und Weisskirchen zu unterbinden. Diesen Stuetzpunkt der Aufstaendischen haben jedoch Truppen des ungarischen Generals Damjanich am 7. November 1848 ausgehoben und zerstoert.
1854 lebten in der Ortschaft 1195 Einwohner. 1857 wurde die Landstrasse Lagerdorf-Werschetz ausgebaut.
1873 kam die Gemeinde zum Krassoer, 1876 zum Temesdier Komitat.
1891 erhielt Lagerdorf eine Eisenbahnhaltestelle.
Einwohnerzahlen: 1869: 1242, 1880: 1367, 1890: 1510, 1900: 1606, 1910: 1678.
1889 betrug das Gemeindevermoegen 58.780 ft. 40 kr., das Steuereinkommen 4245 fl. 46 kr. Im Jahre 1908 war das Reinvermoegen der Gemeinde 713.005 Kronen, das Gesamtsteueraufkommen 14.766 Kronen, d. s. 9,2 Kronen pro Kopf.
1880 wurde das k. k. Postamt aufgelassen, im Jahre 1902 jedoch wieder als koeniglich ungarisches Postamt eroeffnet.
Die Gemeindevertretung war vom 2. Oktober 1908 his 17. November 1909 ihres Amtes suspendiert.
Im November 1918 besetzte serbisches Militaer das Dorf. Die Ortschaft kam 1919 zum Komitat Torontal-Temesch.
Die Volkszaehlung vom 31. Januar 1921 ergab in Lagerdorf 1389 Rumaenen, 17 Serben, 14 Magyaren, 10 Deutsche und 52 andere, zusammen 1482 Einwohner.
Da seit November 1918 die Gemeinde bereits sieben ernannte Notaere und fuenf ernannte Dorfrichter gewechselt hatte, wurden bei der Gemeindewahl am 20. November 1927 erstmals die von den Ortsbewohnern selbst gewaehlten Gemeindemandatare bestellt.

 

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